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Was ist ein Bildschirmvideo?

In einem Bildschirmvideo, auch Screencast oder Screen Capture Video genannt, wird Ihr Computer-Bildschirm oder ein Ausschnitt davon als Video aufgezeichnet. Das bedeutet, dass alle Abläufe auf dem Bildschirm später im Video zu sehen sind, z.B. wie Sie eine Software bedienen oder wie Sie eine PowerPoint-Präsentation vorführen.

Ein Bildschirmvideo kann, muss aber nicht, Ton enthalten. Die Vertonung erfolgt entweder während der Aufnahme, indem das aufgezeichnet wird, was Sie sagen, oder nachträglich.

Wie andere Videos auch können Bildschirmvideos z.B. im avi-Format nachträglich mit einer Videoschnittsoftware bearbeitet und gerendert werden.

Wie werden Bildschirmvideos aufgenommen?

Zum Aufzeichnen eines Bildschirmvideos wird nicht der Bildschirm abgefilmt. Abgesehen davon, dass Sie damit die Qualität Ihres Videos unnötig verschlechtern würden, bringt das Abfilmen von Bildschirmen auch praktische Probleme mit sich. Bei Röhrenmonitoren flimmern die aufgenommenen Bilder, solange die Bildwiederholrate des Monitors nicht optimal mit der Shutter-Geschwindigkeit der Kamera abgeglichen ist. Bei TFT-Displays ist die Bilddarstellung (Farbwiedergabe, Helligkeit etc.) nur in einem sehr engen Winkel optimal. Hinzu kommen mögliche Verzerrungen und vor allem bei Röhrenmonitoren auch Reflexionen auf dem Bildschirm.

Zum Glück gibt es einen viel einfacheren Weg, Bildschirmvideos in besserer Qualität zu erstellen…

Hierzu verwenden Sie eine entsprechende Software. Diese funktioniert im Prinzip wie eine kleine Videokamera “im Computer”, indem sie die vom Computer angezeigten Einzelbilder direkt aus dem Bildschirmspeicher ausliest und zu einem digitalen Video zusammensetzt.

Für Windows-Rechner ist, allerdings nur auf Englisch, die kostenlose Software Camstudio für Bildschirmvideos erhältlich. Camstudio kann alles, was ein Einsteiger braucht, und ist gut zu bedienen. (Camstudio Homepage; Camstudio bei Sourceforge)

Wie andere Videoaufnahmen auch können Sie Bildschirmvideos nachbearbeiten, schneiden, nachträglich vertonen, mit Bildern oder Text unterlegen und in unterschiedlichen Qualitäten und Formaten enkodieren. Hierzu benötigen Sie eine Videoschnittsoftware (z.B. auf Windows-Rechnern das kostenlose Windows Movie Maker).

Eine Software wie Camstudio ermöglichst es Ihnen auch, direkt fertige Filme im avi- oder swf-(Flash-)Format zu speichern. Wenn Sie keine zusätzlichen Informationen einblenden und nichts nachbearbeiten wollen, ist Ihr Film auf diese Art schon direkt nach der Aufnahme fertiggestellt.

Was sind die Vor- und Nachteile von Bildschirmvideos?

Bildschirmvideos sind sehr einfach zu erstellen, auch für Anfänger. Außerdem benötigen Sie keine besondere oder teure Ausrüstung: Ein halbwegs ordentliches Mikrophon und kostenlose Software genügen auf einem Windows-Rechner, um gute Videos zu erstellen. Sie benötigen weder eine Videokamera noch entsprechende Beleuchtung, und ob Ihr Schreibtisch aufgeräumt ist, ist auch egal – man sieht ihn ja nicht auf dem Video… ;-)

Wie lange Sie für ein Video benötigen, hängt von der Komplexität und Länge ab und davon, wie lange Sie für die Nachbereitung brauchen, z.B. für eine nachträgliche Vertonung. Insgesamt kann ein Bildschirmvideo aber mit ein wenig Übung vergleichsweise schnell erstellt werden.

Wenn Sie selbst nicht gerne vor der Kamera stehen, ist diese Art Video optimal. Sie haben zwar durch Ihre Stimme die Möglichkeit, das Video persönlich zu gestalten, fühlen sich aber nicht wie ein Nachrichtensprecher.

Zudem können Sie ein Bildschirmvideo sehr gut alleine erstellen. Mit einer Videokamera und einem Stativ alleine ein Video von sich selbst aufzunehmen, ist doch etwas mühsamer…

Als Trainings- oder Lehrvideos in Seminaren sind Bildschirmvideos gut geeignet, weil Sie Vorgänge und Informationen visualisieren können. Die Verwendung einer Software zu zeigen ist eine naheliegende Anwendung, aber Sie können z.B. auch PowerPoint-Präsentationen aufnehmen oder Mindmaps erläutern.

Ein Nachteil von Bildschirmvideos kann sein, dass Sie als Person nicht selbst zu sehen sind. Wann immer es darauf ankommt, Emotionen zu übertragen oder als Mensch zu wirken, ist das natürlich schwieriger, wenn Sie nur Ihre Stimme zur Verfügung haben.

Wofür kann ich Bildschirmvideos nutzen?

Mit Bildschirmvideos können Sie praktisch alles anzeigen, was Sie selbst auf Ihrem Bildschirm anschauen können. Hierzu gehören natürlich Abläufe in Software, wenn Sie z.B. eine bestimmte Software oder bestimmte Einstellungen erklären möchten. Aber auch Bildschirmpräsentationen von PowerPoint-Dateien oder anderer Präsentationssoftware sind möglich. So erstellen Sie dann ein Video Ihres Vortrags ganz bequem zu Hause am Computer, ohne die üblichen Probleme mit Beleuchtung, Ausschnitt und Lesbarkeit, die Aufnahmen von Vorträgen mit der Videokamera mit sich bringen.

Auch Mindmaps, Webseiten, eine Suche im Web, die Erstellung von Graphiken, einen Ausschnitt aus Ihren Emails oder Ihrem Terminkalender, ein “Videokommentar” zu einem Blog, ein Konzept-Video für einen Kunden und vieles mehr sind möglich.

Damit eignen sich Bildschirmvideos ausgezeichnet für Trainer und Coaches, die Wissen oder Vorgänge vermitteln wollen. Wenn Sie es am Computer darstellen können, können Sie es auch filmen…

Die so erstellten Videos können Sie dann im Internet veröffentlichen (auf Ihrer eigenen Homepage oder öffentlich auf einer Video-Plattform wie Youtube) oder von Ihrem Rechner aus abspielen (z.B. als Präsentation im Seminar oder bei Kunden). Und natürlich können Sie die fertigen Dateien auch weitergeben, z.B. an Seminarteilnehmer als Zusammenfassung, zur Vorbereitung oder zur Vertiefung. Oder an Kunden oder Interessenten, um Interesse zu wecken und wichtige Punkte hervorzuheben.

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P.S.: Das Video zu diesem Artikeln finden Sie jetzt ebenfalls im Blog und bei Youtube.

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Was ist ein Blog?

“Blog” ist die Abkürzung von “Weblog”. Ein Blog ist im ursprünglichen Gedanken eine Art Tagebuch im Internet. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass immer wieder neue Inhalte, in der Regel in chronologischer Reihenfolge, im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Bei diesen Inhalten handelt es sich meist um Texte, es gibt aber auch Blogs, die vor allem Bilder oder Videos veröffentlichen. Diese Texte, die sogenannten Posts, können in Kategorien eingeteilt oder verschlagwortet werden, so dass Besucher leicht alle Beiträge zu einem bestimmten Thema finden können.

Einer der Grundgedanken des Bloggens war ursprünglich Vernetzung und Kommunikation. Neben der Möglichkeit für Besucher, einen Kommentar zu hinterlassen, existieren auch standardisierte Möglichkeiten, auf andere Blogs und deren Beiträge zu verweisen, wenn beispielsweise ein Post auf einem anderen Blog zitiert oder kommentiert werden soll (sogenannte Pings oder Trackbacks).

Blogs erlauben es somit hervorragend, dass ein Autor oder ein Autorenteam mit Lesern und mit anderen Bloggern in Kontakt tritt.

Ein weiterer Grundgedanke ist die Aktualität. [...]

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Ein kleiner Hinweis vorneweg: Ich stelle Autoresponder hier vor allem deshalb vor, weil das Konzept relativ wenig bekannt ist, aber für viele von Ihnen sehr interessante Möglichkeiten eröffnet. In den nächsten Wochen werde ich deshalb weitere Beiträge zu Autorespondern posten, unter anderem Anwendungsideen und konkrete Beispiele.

Falls Ihnen der heutige Artikel für sich genommen zu abstrakt bleibt, dann verfolgen Sie das Thema doch einfach im Blog, und nutzen Sie diesen Lexikoneintrag dann bei Bedarf zum Nachschlagen – dafür ist ein Lexikon schließlich da… :-)

Was ist ein Autoresponder?

Ein Autoresponder ist eine Software, die Emails automatisiert verschickt als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis. Manchmal werden auch die Emails selbst, die auf diese Art versandt werden, als “Autoresponder” bezeichnet.

Falls Ihnen der Begriff bisher noch nicht begegnet ist, können Sie sich unter dieser Beschreibung vermutlich jetzt immer noch nicht viel vorstellen… ;-)

Wahrscheinlich haben Sie selbst aber schon Autoresponder erlebt. [...]

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Lernfeuer Lexikon: RSS-Feed

Published on 13 Dezember 2009 by in Internet, Lexikon, Online-Marketing

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Was ist RSS?

RSS ist eigentlich nur der Name für ein Format, in dem Inhalte gespeichert werden können. Es basiert auf dem verbreiteten XML-Format und sieht so ähnlich aus wie der HTML-Code Ihrer Webseiten.

(Die Programmierer mögen mir diesen Vergleich verzeihen – für die Augen normaler Menschen sieht es einfach ähnlich aus… ;-) )

Die Abkürzung “RSS” hat unter anderem die Bedeutung “Really Simple Syndication”. Dies soll ausdrücken, dass es sich um eine sehr einfache Möglichkeit handelt, Inhalte zwischen Webseiten auszutauschen.

RSS wird derzeit hauptsächlich dazu genutzt, auf aktuelle Nachrichten oder neue Blog-Posts aufmerksam zu machen. Hierzu kann eine Webseite einen sogenannten RSS-Feed anbieten, der diese Informationen allen Interessenten zur Verfügung stellt.

Was ist ein RSS-Feed?

Ein RSS-Feed ist eine Datei im RSS-Format, die jeweils die neuesten Informationen einer Webseite enthält, die von dieser Webseite aus bekannt gemacht werden sollen.

Viele Webseiten bieten heute RSS-Feeds an. Insbesondere bei Blogs können Sie in der Regel einen RSS-Feed abonnieren, der Sie über die neuesten Posts informiert.

Das Abonnieren und Lesen dieser Feeds geschieht in der Regel mit einer Software die RSS-Reader oder News-Reader genannt wird. Auch mit aktuellen Browser-Versionen können Sie RSS-Feeds anzeigen lassen. Insbesondere für Firefox gibt es diverse Addons für die Anzeige und Verwaltung von RSS-Feeds, die Firefox zu einem vollwertigen RSS-Reader machen.

Wenn Sie regelmäßig über neue Informationen auf einer Webseite informiert werden möchten, können Sie den Feed dieser Webseite in einem solchen Reader abonnieren. Neue Meldungen werden Ihnen dann automatisch angezeigt. Natürlich können Sie einen Feed auch jederzeit wieder abbestellen.

Auf Lernfeuer Digital beispielweise finden Sie den Link zum RSS-Feed oben rechts im Header der Webseite.

Wenn Sie selbst ein Blog betreiben, sollten Sie zumindest wissen, was ein RSS-Feed ist, um die RSS-Optionen in der Administrationsoberfläche einstellen zu können.

Einer der großen Vorteile von RSS-Feeds ist, dass Sie keine Emailadresse oder anderen Daten anzugeben brauchen, um Informationen zu erhalten. Stattdessen abonnieren Sie einfach den gewünschten Feed in Ihrem RSS-Reader.

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