Wenn Sie schon einmal eine Pressemitteilung bei einem kostenlosen Internet-Pressedienst veröffentlicht haben, dann wissen Sie, dass das Einreichen der Meldung fast aufwendiger ist als das eigentliche Schreiben.
Dies gilt ensbesondere wenn Sie eine Pressemeldung bei mehreren Diensten einreichen. Die Eingabemasken sind alle unterschiedlich (und nicht immer besonders übersichtlich oder benutzerfreundlich). Es gibt verschiedene Eingabefelder (mit oder ohne Headline, mit oder ohne Leitfaden, mit oder ohne Firmen-Beschreibung). Und die Anforderungen in Bezug auf Titellänge, eingebettete Links etc. variieren ebenfalls.
Wenn Sie an so viele Dinge gleichzeitig denken müssen, ist es leicht, den Überblick zu verlieren und die einfachsten Sachen aus den Augen zu verlieren…
Deshalb hier eine Checkliste mit 14 wichtigen Dingen, die Sie bei jeder Pressemitteilung wieder neu zum Abhaken verwenden können:
- Richten Sie sich ein Dokument mit der Meldung vor. Zerlegen Sie die Meldung darin in Titel, Headline, Leitfaden, Meldungstext, Firmenbeschreibung, Kontaktdaten etc. Bereiten Sie gegebenenfalls auch verschiedene Varianten gleich vor (z.B. ein anderer Titel, wenn es keine Headline gibt). Den Text aus diesem Dokument kopieren Sie dann in die entsprechenden Felder der Eingabemaske.
- Legen Sie sich, falls gewünscht, gleich das passende Bild zur Pressemeldung zurecht. Bei manchen Diensten können Sie auch ein Video einbinden, das z.B. auf Youtube veröffentlicht wurde.
- Welche Keywords beschreiben den Inhalt Ihrer Mitteilung? Machen Sie sich die Mühe, gute Keywords auszuwählen, nach denen potentielle Leser auch suchen!
- Ersparen Sie sich Ärger und kopieren Sie nur reinen Text in die Eingabemaske, keine im Word-Format oder einem anderen Textverarbeitungs-Format gespeicherten Texte.
- Welche Titellänge ist bei dem gewählten Pressedienst erlaubt? Halten Sie sich daran, sonst wird Ihr Titel später mittendrin abgeschnitten.
- Unter welcher Kategorie veröffentlichen Sie Ihre Meldung? Meist können Sie nur eine Kategorie auswählen. Falls mehrere in Frage kommen, probieren Sie bei den nächsten Pressemitteilungen doch einfach aus, womit Sie die besseren Ergebnisse erzielen.
- Die Pressedienste gehen unterschiedlich mit Links um. Teils sind Links im Text erlaubt (einer oder mehrere), teilweise wird nur ein Link zur Meldung am Ende eingefügt. Bei manchen Diensten werden Textlinks automatisch in klickbare Links umgesetzt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, überprüfen Sie das Ergebnis in der Vorschau-Ansicht.
- Haben Sie einen aussagekräftigen Linktext für Ihre Links gewählt?
- Setzt der Pressedienst Ihre Kontaktdaten automatisch ans Ende der Pressemitteilung, oder müssen Sie das selbst tun?
- Kontrollieren Sie die Meldung in der Vorschau – gründlich! Nicht alle Dienste erlauben eine nachträgliche Änderung, bei manchen ist sie auch kostenpflichtig. Achten Sie auch auf Links (probehalber klicken!), Ihre Kontaktdaten und Tippfehler in der Überschrift.
- Falls es sehr eilig ist, wählen Sie Pressedienste aus, die Ihre Meldung sofort veröffentlichen. Bei manchen werden alle Meldungen von Hand freigeschaltet, um Spam zu vermeiden. Auch das geht meist sehr schnell, Meldungen vom Wochenende oder nachts bleiben aber manchmal liegen bis zum nächsten Arbeitstag.
- Wenn Sie eine Meldung bei mehreren Pressdiensten einreichen, variieren Sie den Titel und den Text ein wenig…
- … und reichen Sie sie zu unterschiedlichen Tageszeiten oder an unterschiedlichen Wochentagen ein.
- Und schließlich: vergessen Sie nicht, den Erfolg Ihrer Pressemitteilung zu überprüfen. Was hat gut funktioniert, welche Variante brachte bessere Ergebnisse, was können Sie beim nächsten Mal besser machen?
Und denken Sie daran:
Auch wenn Sie nicht alles perfekt machen, können Sie schon viel erreichen. Legen Sie also einfach los – besser werden können Sie im Lauf der Zeit immer noch, aber wenn Sie nichts tun, werden Sie sicher nicht besser…
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Pressemitteilung!
Regine Becher
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