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Wenn Sie ein neues Blog starten, stellt sich unter anderem die Frage nach dem Theme, d.h. nach dem Design und dem Layout Ihres Blogs.

Insbesondere für geschäftliche Blogs sollten Sie ein Theme wählen, das ansprechend und übersichtlich ist, seriös wirkt und Ihre Angebote bzw. Ihr Unternehmen gut widerspiegelt.

Eine Möglichkeit ist, sich ein passendes Theme von einem Web-Designer erstellen zu lassen. Bei einem knapperem Budget, oder wenn Sie das Bloggen zuerst einmal mit möglichst geringen Ausgaben ausprobieren wollen, gibt es aber auch noch eine zweite Möglichkeit.

Hierzu kaufen Sie Rechte an einem der sogenannten “Business Themes” für WordPress. Falls notwendig passen Sie das Theme noch an Ihre speziellen Bedürfnisse an bzw. lassen es anpassen.

Es sind viele sehr ansprechende und gut programmierte Themes im Internet erhältlich – vielleicht wird Ihnen die Wahl zunächst schwerfallen. Bevor Sie sich für ein Theme entscheiden, sollten Sie deshalb folgendes beachten:

  1. Überlegen Sie sich zunächst, wie Ihre Seiten aussehen sollen. Möchten Sie Ihr Blog als Startseite oder lieber eine statische Eingangsseite? Soll es überhaupt wie ein Blog aussehen, oder lieber wie eine “normale” Homepage? Möchten Sie eine, zwei oder drei Spalten, und was befindet sich in welcher Spalte? Haben Sie bestimmte Anforderungen an Inhalt oder Positionierung von Header, Footer und Navigationsleisten?

    Farben, Bilder oder Logos können leichter verändert werden als das grundsätzliche Layout der Seite. Wählen Sie deshalb ein Theme, das Ihrem gewünschten Layout möglichst nahe kommt, dann werden die notwendigen Änderungen weniger zeitaufwendig bzw. weniger teuer.

  2. Sie müssen damit rechnen, dass auch bei einem sehr gut passenden Theme kleine Anpassungen notwendig sind. Wenn Sie überhaupt keine Ahnung von HTML und PHP haben, sollten Sie ein entsprechendes Budget hierfür einplanen.

    Im Idealfall haben Sie jemanden zur Hand, der das Theme in Absprache mit Ihnen verändert. Falls nicht, ist vielleicht auch der Designer gegen Bezahlung dazu bereit. Bei größeren Download-Seiten mit vielen Themes gibt es teilweise auch Listen von Designern, die für solche Änderungen gebucht werden können.

  3. Achten Sie darauf, nur Themes aus seriösen Quellen einzubinden, damit Sie sich keine unerwünschten versteckten Links zu dubiosen Seiten oder andere Unannehmlichkeiten einhandeln.
  4. Bevor Sie das Theme kaufen, für das Sie sich entschieden haben, lesen Sie auf jeden Fall noch einmal die Lizenzbedingungen durch. Manche Lizenzen gelten z.B. nur für eine Domain, manche auch für mehrere (eigene) Domains. Nicht alle Lizenzen decken geschäftliche Homepages ab. Achten Sie darauf, dass Ihr Vorhaben durch die Lizenzbedingungen abgedeckt ist!
  5. Und zuletzt: Denken Sie auch bei sehr knappem Budget nicht nur an den Kaufpreis für das Theme, sondern auch an die Folgekosten. Größere Anpassungen an einem billigen Theme sind schlussendlich teurer als wenige Anpassungen an einem etwas teureren Theme…

Im nächsten Post dieser Serie stelle ich Ihnen einige Quellen für WordPress Business Themes vor.

3 Kommentare to “Das Design für Ihr WordPress Blog: Business Themes (Teil 1)”

  1. Lizika sagt:

    Hallo Regine!
    Ich habe mal langsam angefangen, Deine Seiten zu lesen…. Da kriege ich ja fast ein schlechtes Gewissen, was ich alles noch nicht oder noch nicht ganz richtig mache.
    Diese Blog-Seite hat mich besonders interessiert, weil der Provider meiner Homepage mir eine kostenlose Blog-Funktion anbietet. D.h. auf meiner Homepage könnte ich wohl einen Blog einrichten…
    Ich bin mir allerdings nicht ganz im Klaren darüber, was ein Blog ganz genau ist, wie er funktionniert und wozu man ihn einsetzen kann – außer wie hier um öffentlich zu debattieren.
    Ist es möglich, dazu bei Gelegenheit mehr zu erfahren?

    • Regine sagt:

      Hallo Lizika,

      schön, dass du hierher gefunden hast. Richtig macht man doch nie alles – wäre ja auch schlimm, oder? :-) Wenn du (und andere Leser) aus meinen Seiten ein paar Anregungen herausziehen, dann haben sie sich gelohnt.

      Wenn man sich nicht besonders gut mit etwas auskennt, ist eine der schwersten Sachen oft zu entscheiden, welche Dinge am Wichtigsten sind und welche Prioritäten man setzen sollte. So geht es mir zumindest…

      Ich versuche deshalb, hier auf Lernfeuer Digital Informationen anzubieten, mit denen auch “Laien” einigermaßen fundiert entscheiden können, ob eine Sache für sie überhaupt sinnvoll ist. Und wo es sich lohnt, mehr Zeit zu investieren oder sich gründlicher einzuarbeiten.

      Zu Blogs habe ich in der nächsten Zeit ein paar Artikel geplant, die deine Fragen beantworten werden. Ich werde dich auf dem Laufenden halten… :-)

      Viele Grüße,

      Regine

  2. [...] Themes “von der Stange” lesen Sie in einem zweiteiligen Artikel im Lernfeuer-Blog (Teil 1 und Teil [...]

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